EinsatzmöglichkeitenNormalerweise arbeiten sie tagsüber von Montag bis Freitag. In größeren Betrieben ist auch SchichtÂarbeit nicht ungewöhnlich. Wenn Termine eingehalten werden müssen, fallen schon mal Überstunden oder Wochenendarbeit an. Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker sind vielfach zu MontageÂeinsätzen auf Baustellen unterwegs, auch bundesweit. Manche Betriebe sind in anderen europäischen Ländern tätig. Nicht immer kann man zur gewohnten Zeit Feierabend machen. Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker arbeiten oft im Team mit anderen Kollegen zusammen. Industriemeisterinnen und ‑meister, Technikerinnen bzw. Techniker oder Schichtleiterinnen / Schichtleiter erteilen ihnen ihre Aufträge. Mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Betriebsabteilungen, wie z. B. Lager oder QualiÂtätsprüfung, stehen sie ebenfalls in Kontakt, sowohl bei ihrer Arbeit in der Werkhalle als auch auf der Baustelle. Fach- oder Hilfskräfte gehen ihnen bei der Montage von größeren Objekten zur Hand. Bei ihren bundes-, teilweise auch europaweiten Montageeinsätzen besteht selten das gesamte Team aus Menschen gleicher Sprache oder Nationalität. Die Verständigung ist teilweise nur in einer Fremdsprache möglich. Verlässliches, den Anweisungen der Vorgesetzten entsprechendes Arbeiten ist besonders im Hinblick auf die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften wichtig, um weder sich noch andere Beschäftigte zu gefährden. Zukunft: Was kommt später?
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Mit dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung ist die berufliche Bildung für AnlagenmechanikeÂrinnen und Anlagenmechaniker jedoch nicht beendet. Die industrielle Metallbearbeitung und damit auch der Anlagenbau sind von stetigen Weiter- entwicklungen und Veränderungen geprägt. Um mit den EntÂwicklungen Schritt halten zu können, ist Weiterbildung wichtig. Durch Seminare zu Themen wie Plasma- oder Laserstrahlschneiden, CAD im Anlagen- und Rohrleitungsbau (PDS) oder Qualitätsmanagement können sich die Fachkräfte beruflich auf dem Laufenden halten. Weiterbildung ist auch der Schlüssel zum Aufstieg in leitende Funktionen. Nach entsprechender Berufspraxis können AnlagenmechanikerinÂnen und Anlagenmechaniker z. B. die Prüfung als Industriemeisterin/ Industriemeister der FachrichtunÂgen Metall oder Rohrnetzbau und Rohrnetzbetrieb ablegen, eine Fortbildung zum Metallbautechniker bzw. zur Metallbautechnikerin absolvieren oder sich zur Technischen Fachwirtin bzw. zum Technischen Fachwirt fortbilden.